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	<title>Gesundheit Archive -</title>
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	<title>Gesundheit Archive -</title>
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		<title>Mitochondrien &#8211; Kraftwerke des Lebens</title>
		<link>https://trauer-wagemut.de/mitochondrien-kraftwerke-des-lebens/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sonja Drolshagen]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Nov 2025 09:58:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alltagspower & Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Atmungskette]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich lag im Bett und konnte einfach nicht mehr aufstehen. Eine anstrengende Woche lag hinter mir. In der Firma war ein dreitägiges Audit.Ein Prüfer, der den ganzen Tag betreut und durch die Firma geführt werden musste war im Haus. Und ich war verantwortlich, dass alles reibungslos ablief.  Kein Thema. Das hatte ich schon oft gemacht.Doch [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Ich lag im Bett und konnte einfach nicht mehr aufstehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine anstrengende Woche lag hinter mir. In der Firma war ein dreitägiges Audit.<br>Ein Prüfer, der den ganzen Tag betreut und durch die Firma geführt werden musste war im Haus. Und ich war verantwortlich, dass alles reibungslos ablief. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Kein Thema. Das hatte ich schon oft gemacht.<br>Doch dieses mal war es anders.<br>Es herrschten Corona-Regeln mit FFP2 Maske und Abstand. Den ganzen Tag die Maske aufzusetzen war wirklich eine Herausforderung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Alle 75 Minuten Pause einlegen um die Maske für 30 Minuten abzunehmen, das war nicht drin. Undenkbar in normalen Zeiten. Unter Corona Bedingungen fragte keiner nach.<br>Und auch ich machte mir keine Gedanken. Man wollte ja selbst geschützt sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch nun lag ich hier im Bett und konnte einfach nicht mehr.&nbsp;</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<h4 class="wp-block-heading">Es ging nichts mehr.</h4>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Drei Tage ohne Erbarmen die FFP2 Maske durch tragen war einfach zu viel für mich. Gesund war ich ja in meinem Leben nie wirklich hundertprozentig. Mit meinem Asthma und den vielen Medikamenten, die ich früher nehmen musste um überhaupt zu überleben, hatte mein Körper schon vieles mitgemacht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch diese Kraftlosigkeit und Muskelschmerzen kannte ich bereits aus früheren Jahren und dachte dafür eine schnelle Lösung zu haben. Kortison war mein stetiger Begleiter im Leben und machte mich auch in gewisser Weise abhängig, da mein Körper nicht mehr in der Lage war es selbst zu produzieren. Ein Entzug oder eine Überbelastung meines Körpers konnten zu Entzugserscheinungen führen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch es halft nichts &#8211; trotz deutlicher Erhöhung und Rücksprache mit meiner Endokrinologin konnte ich meinen Zustand nicht verbessern.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Was war mit mir los?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">In den folgenden Wochen nach dem Audit ging eine Odyssee von Arzt zu Arzt los. MRT, Blutuntersuchungen, Neurologen. Alles hatte ich wieder einmal durch.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und keiner kam der Ursache auf die Spur.<br>Ich selbst hatte einen Verdacht und schickte über meine eigene Praxis mein Blut selbst ins Labor, um diesem nachzugehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und siehe da &#8211; das Ergebnis war eindeutig: eine Mitochondriopathie.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich glaube ohne entsprechende Schulungen, die ich zu diesem Thema damals schon besucht hatte, hätte ich wohl kaum auf diese Idee kommen können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber ich war heilfroh eine Ursache gefunden zu haben. Ich konnte mir damit selbst helfen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Was ist eine Mitochondriopathie?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Mitochondrien sind unsere Kraftwerke in den Zellen. Es sind Bestandteile der Zelle die für unsere Energiegewinnung zuständig sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei wird in der sogenannten „Atmungskette“ diese Energie von den Mitochondrien in Form von ATP (Adenosintriphosphat) erzeugt, die für fast alle Vorgänge im Körper benötigt werden. Schon alleine die Gewinnung dieser Energie, verbraucht Energie.<br>Stoffwechselprozesse, Muskeltätigkeiten, Nervenimpulse , Verdauung und auch Zellerneuerung sind unter anderem wichtige Funktionen im Körper, die diese Energie benötigen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei werden Glukose, Fette oder Proteine, zahlreiche Mineralstoffe, Vitamine und Enzyme, sowie Sauerstoff benötigt, damit in den Mitochondrien am Ende ATP entstehen kann. Der Prozess ist biochemisch sehr komplex. Daher werden die einzelnen Schritte auch „Komplexe&#8220; genannt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Unser Körper produziert und verbraucht am Tag in etwa sein eigenes Körpergewicht an ATP. Natürlich wird dieses ATP nicht auf einmal hergestellt. Diese Energiegewinnung findet stetig aufs Neue statt und bei näherem Hinschauen wird auch klar warum wir dadurch nicht mehr wiegen.&nbsp; Sobald es produziert ist, wird es auch schon wieder verbraucht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn man nun den Prozess dieser Atmungskette und dem dazugehörigen Citratzyklus kennt, weiß man, dass Sauerstoff benötigt wird. Haben wir davon nicht genug in den Zellen, dann werden Teile der Einzelprozesse gestört.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<h4 class="wp-block-heading">Mitochondrien können unter anderem dabei geschädigt werden oder zugrunde gehen.</h4>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Um herauszufinden, wie gut oder schlecht die Mitochondrien arbeiten und wie deren Zustand ist, können Blutuntersuchungen in speziellen Laboren durchgeführt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ist die eingeschränkte Funktionstüchtigkeit erst mal nachgewiesen, kann bei Bedarf die Ursache über weitere spezielle Untersuchungen noch detaillierter bestimmt werden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Das gute daran ist: Man kann etwas dagegen tun.</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Und das war in meinem Fall dann auch möglich. Eine auf mich und meine Einschränkungen abgestimmte Therapie haben mir geholfen, aus dieser Schwäche, Müdigkeit und dem damit verbundenen Schmerzgeschehen wieder herauszukommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Da eine Mitochondriopathie nicht alleine nur durch solch eine Systemüberbelastung, wie ich sie in meinem Audit erfahren habe, entsteht, kann man sich vorstellen, dass die Erholung nicht so schnell von Statten gehen kann, wie man sich das wünscht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sekundäre, also nicht vererbte Mitochondriopathien entstehen unter anderem durch langanhaltende schädigende Einflüsse wie&nbsp;</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>chronische Entzündungen</li>



<li>oxidativer Stress (zu viele freie Radikale)</li>



<li>Nährstoffmangel</li>



<li>Schadstoffe&nbsp;</li>



<li>Umweltgifte</li>



<li>Medikament und&nbsp;</li>



<li>Stress.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Und da genug von allem in meinem Leben davor vorhanden war, konnte eine extreme Situation, wie ich sie erlebt hatte, der Tropfen auf dem heißen Stein sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mittlerweile geht es mir wieder gut. Es hat allerdings auch eine gewisse Zeit gedauert.<br>Mir ist durch die Erkrankung und während des Genesungsprozesses wieder deutlich bewusst geworden, dass mein Körper nicht wirklich wie der eines gesunden Menschen funktionieren wird. Aber ich habe gelernt die Grenzen besser einzuschätzen und mich in meinem Rahmen und meinen Möglichkeiten zu belasten.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<h4 class="wp-block-heading">Mitochondrien und deren Einschränkung sind in vielen Erkrankungsgeschehen nicht zu unterschätzen.</h4>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Blick darauf bei unklaren Geschehen ohne Diagnose oder Befund kann sich lohnen und das Leben wieder lebenswert machen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Hinweis: Bild mit KI generiert.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Durchatmen: Die Atmung, ein lang vergessener Schatz</title>
		<link>https://trauer-wagemut.de/durchatmen-die-atmung-ein-lang-vergessener-schatz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sonja Drolshagen]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Sep 2025 08:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alltagspower & Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Asthma]]></category>
		<category><![CDATA[Atemtherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Atmung]]></category>
		<category><![CDATA[Buteyko]]></category>
		<category><![CDATA[Durchatmen]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Erkältung]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es ist mitten in der Nacht und ich sitze im Bett und bekomme keine Luft. Was für ein Gefühl nach all den Jahren, die ich nun schon beinahe symptomfrei leben durfte. Eine heftige Erkältung lässt mich nun schon seit mehreren Nächten nicht schlafen und schon gar nicht in liegender Position. Asthma! Früher, als ich noch [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Es ist mitten in der Nacht und ich sitze im Bett und bekomme keine Luft. Was für ein Gefühl nach all den Jahren, die ich nun schon beinahe symptomfrei leben durfte. Eine heftige Erkältung lässt mich nun schon seit mehreren Nächten nicht schlafen und schon gar nicht in liegender Position.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Asthma! Früher, als ich noch klein war, war das noch nicht so weit verbreitet und eher eine exotische Krankheit in den lokalen Krankenhäusern.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und heute? Beinahe schon eine Volkskrankheit.<br>Laut dem <a href="https://www.lungeninformationsdienst.de/krankheiten/asthma/verbreitung">Lungeninformationsdienst</a> zählen 3.5 Millionen Menschen in Deutschland zu den chronisch erkrankten Asthmatikern. Das sind immerhin 4,35 % der in Deutschland lebenden Bevölkerung.<br>Während 1980 (als ich erkrankte) nur ca. 30-40 von 1000 Kindern und Jugendliche betroffen waren, sind es heute laut verschiedener Statistiken zwischen 80-100.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit fünf Jahren begann ich schon mit chronischer Bronchitis, die sich sehr schnell zu einer handfesten Asthmaerkrankung mauserte. Was damals nur schlecht und ungenügend behandelt werden konnte, da es die heutigen Medikamente einfach noch nicht gab, konnte sich zum Leid der Erkrankten zu einer dauerhaften Beeinträchtigung im Alltag entwickeln.</p>



<p class="wp-block-paragraph">So war es zumindest bei mir und ich durfte über 35 Jahre lernen, damit zurechtzukommen und meinen Alltag lebenswert zu gestalten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Atmen &#8211; so wichtig und doch so selbstverständlich!</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Und nun, da ich im Bett saß, keine Luft bekam und mein wieder herausgekramtes Inhalationsgerät&nbsp; dauerhaft laufen ließ, dachte ich daran, wie wertvoll doch unsere Atmung ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Genau, atmen! Ich meine die automatisierte und unbewusste Handlung die wir täglich mit ca. 23.000 Atemzügen (mehr oder weniger, abhängig vom Alter, der körperlichen Verfassung und der Aktivität) wiederholen. Und das alles ohne dass wir daran denken oder dies bewusst koordinieren müssten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was für ein Luxus und eine Meisterleistung der Evolution! Etwas, das wir ebenso wenig kontrollieren müssen wie unseren Herzschlag.<br>Zumindest ist das für mich so. Wer noch nie Probleme mit der Atmung hatte, kann sich wirklich glücklich schätzen. Denn so selbstverständlich wie wir das Atmen nehmen, so selbstverständlich ist das nicht, wenn man tage- und nächtelang um den „Atem ringt“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei ist das Problem oft nicht, den Atem in die Lunge zu bekommen, sondern den verbrauchten Atem wieder hinauszubefördern. Was sich seltsam anhört, ist in Wahrheit ein echtes Problem. Man dachte immer, dass man den Asthmatikern und anderen Menschen, die um Luft ringen, viel und schnell Zugang zu frischem Sauerstoff und Luft verschaffen müsse. Dabei wäre es oft viel wichtiger gewesen, die verbrauchte Luft hinauszubekommen, die die Stellen für den Sauerstoffaustausch zu den Blutgefäßen blockierte.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ein ganzes Buch über Atem &#8211; vergessenes Wissen&nbsp;</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Spannend fand ich, dass ich dazu einiges in einem Buch fand, das ich erst kürzlich gelesen hatte. „Breath Atem“ von James Nestor ist ein wirklich wunderbar recherchiertes Buch über das Atmen, das selbst für mich als jemanden, der sich seit Jahren mit der Atmung beschäftigt, Überraschungen parat hatte. Hinzu kommt, dass es wirklich kurzweilig geschrieben ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Buch fand ich auch einen Abschnitt über die „Buteyko Methode“, die in den 1950er Jahren von einem russischen Arzt als Atemtherapietool entwickelt wurde. Gerade bei Asthmatikern fiel ihm als jungem Arzt auf, dass die Problematik auf dem fehlenden Austausch der Atemgase beruhte und es diesen, obwohl die Sauerstoffsättigung in ihrem Blut normal war, schlecht ging.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für seine Forschung beachtete er auch , dass die Verfügbarkeit von Sauerstoff in den Zellen und im Gewebe von einem gewissen CO₂-Level abhängt, das entscheidenden Einfluss auf die Bindung bzw. die Loslösung von Sauerstoff in der Blutzelle nimmt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Durch die von Dr. Konstantin Buteyko entwickelte Atemtechnik, kann die CO₂-Toleranz unseres Körpers erhöht und somit die Sauerstoffversorgung der Zellen verbessert werden. Dies beruht auf dem nach dem dänischen Physiologen Christian Bohr benannten Bohr-Effekt. Bohr fand in seinen Forschungen heraus, dass ein niedriger pH-Wert die Freisetzung des Sauerstoffs aus dem Hämoglobin, dem roten Farbstoff in der Blutzelle, fördert. Der pH-Wert im Blut wirkt umgekehrt auf den CO₂-Partialdruck, sodass dieser steigt, wenn der pH-Wert sinkt. Gerade dieser erhöhte „Druck” ermöglicht eine bessere Sauerstofffreisetzung und somit eine bessere Versorgung der Körperzellen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Buteyko-Methode &#8211; ein wahrer Schatz</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Um meine doch sehr angeschlagene Lunge nach der überstandenen Erkältung wieder auf mein ursprüngliches Niveau zu bringen, kaufte ich mir nach den hilfreichen Tipps aus dem Buch „Breath Atem“ noch das Buch „Die Buteyko-Methode“ von Konstantin Buteyko, um mehr über diese Atemtechnik zu erfahren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Buch ist eher weniger für Laien zu empfehlen, wenn es darum geht, die Atemmethode zu erlernen. Allerdings konnte ich hier die Ansätze, die Konstantin Buteyko mit der Atemtechnik verfolgte, besser verstehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mithilfe einiger Anleitungen aus dem Internet und dem Buch „Breath Atem“ brachte ich mir zunächst allein diese Methode bei. Sie basiert hauptsächlich auf der Erfassung einer Kontrollpause und einer Atemweise, die auf das fluide Ein- und Ausatmen abzielt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wichtige Punkte bei dieser Atmung sind vor allem:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>die kontrollierte Nasenatmung</li>



<li>die Zwerchfellatmung</li>



<li>die Verringerung des Atems (ausgedehnte Atempause, geringeres Atemvolumen oder geringere Atemfrequenz)</li>



<li>Entspannung (vor allem des Zwerchfells).</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Da es, wie im Buch von Buteyko beschrieben, zu einigen Anfängerfehlern kommen kann – gerade bei der Bestimmung und Durchführung der Kontrollpausen – empfehle ich, für diese Atemtechnik einen ausgebildeten Buteyko-Praktiker aufzusuchen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Atmen &#8211; mehr als nur ein notwendiges Muss &#8211; ein Gesundheits-Gamechanger!</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Für mich war diese Buteyko-Atmung genau das Richtige. Ich brachte meine Lunge wieder auf Vordermann und mein gesamtes Wohlbefinden verbesserte sich deutlich. Vor allem beim Sport merkte ich, wie entspannt ich unter Belastung die Nasenatmung anwenden konnte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist auch ein sehr ausführlich beschriebenes Detail im Buch von James Nestor.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mir geht es wieder gut. Dank der Atmung, die ich wiederentdeckt hatte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und? Haben Sie selbst Lust bekommen Ihrer Atmung mehr Aufmerksamkeit zu schenken?<br>Dann lege ich Ihnen das Buch „Breath Atem“ von James Nestor ans Herz, mit dem Sie einen ersten wunderbaren Einstieg finden (schauen Sie hierzu auch meinen <a href="https://trauer-wagemut.de/atem-das-geheimnis-unseres-lebens-entdeckt-in-breath-atem-von-james-nestor/">Blogbeitrag</a> an).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Buteyko-Atemtechnik selbst können Sie bei einem Buteyko-Praktiker oder auch bei mir in der Praxis erlernen. Buchen Sie gerne einen <a href="https://my.lemniscus.de/pss/867bf0f5-c6ab-4ad0-8a54-b580d5d3cae3">Termin</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Ab in den Süden &#8211; wie uns Ernährung bei unserem seelischen Wohlbefinden helfen kann!</title>
		<link>https://trauer-wagemut.de/ab-in-den-sueden-wie-uns-ernaehrung-bei-unserem-seelischen-wohlbefinden-helfen-kann/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sonja Drolshagen]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Aug 2025 12:21:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bauchgefühl & Darmgeflüster]]></category>
		<category><![CDATA[Innere Balance & Lebensfreude]]></category>
		<category><![CDATA[Ballaststoffe]]></category>
		<category><![CDATA[Darm]]></category>
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		<category><![CDATA[vegetatives Nervensystem]]></category>
		<category><![CDATA[Wohlbefinden]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Haben Sie schon einmal etwas von der Darm-Hirn-Achse gehört?Macht nichts, wenn nicht. Hier haben Sie die Chance, etwas darüber zu erfahren.&#160; Lesen Sie weiter! Bevor ich mich beruflich mit dem Darm beschäftigte, hatte ich davon auch keine Ahnung. Dass der Darm unser zweites Gehirn ist, das hatte ich davor schon des Öfteren gelesen und wusste [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Haben Sie schon einmal etwas von der Darm-Hirn-Achse gehört?<br>Macht nichts, wenn nicht. Hier haben Sie die Chance, etwas darüber zu erfahren.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Lesen Sie weiter!</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Bevor ich mich beruflich mit dem Darm beschäftigte, hatte ich davon auch keine Ahnung. Dass der Darm unser zweites Gehirn ist, das hatte ich davor schon des Öfteren gelesen und wusste auch, dass wir dort viele Nervenzellen haben.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Solar Plexus, das Sonnengeflecht, war beispielsweise so ein Schlagwort, das ich bereits als Kind beim autogenen Training immer wieder gehört hatte. Im Laufe der Zeit habe ich es dann auch als Teil des autonomen Nervensystems wahrgenommen. Beruhigung und Entspannung kann man darüber erzielen. Ok, alles klar, oder?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dieses Geflecht aus Nerven und Nervenknoten liegt zwischen Brustbein und Bauchnabel hinter dem Magen. Es ist dafür verantwortlich, dass unsere Verdauung funktioniert. Darmkontraktionen, auch Peristaltik genannt, die Sekretion von Verdauungssäften und die Steuerung an sich sind wichtige Aufgaben. Und wie bekannt, ist die Verdauung auch nur im entspannten Zustand möglich. Bei Stress wird die Verdauungsaktivität beispielsweise heruntergefahren und als zweitrangig betrachtet. Dabei kann es aufgrund des Solar Plexus zu niedrigem Blutdruck, Übelkeit oder sogar Ohnmacht kommen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Dass Stress nicht gut für uns ist, das haben wir schon am eigenen Leib erfahren.</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn uns der Solar Plexus nicht gerade zu einem niedrigen Blutdruck und Ohnmacht verleitet, dann sind es eher die überschießenden Reaktionen wie hoher Puls, Röte, Schwitzen, heftige Atmung, weite Pupillen und hoher Blutdruck, die wir sehr deutlich wahrnehmen können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gesteuert werden diese Reaktionen ebenfalls von einem Teil unseres autonomen Nervensystems, dem Sympathikus. Er ist eine Teil des sogenannten vegetativen Nervensystems, das für unsere leistungsbezogenen Körperfunktionen zuständig ist.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Der Sympathikus ist für die drei bekannten Fs zuständig: Fight, Flight und Freeze.&nbsp;</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Auf Deutsch: Kampf, Flucht und Erstarrung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Reaktionen entstehen, wenn der Sympathikus aktiv wird. Es werden eine Reihe biochemischer Vorgänge im Körper angestoßen, die es uns ermöglichen, schnell auf sich ändernde Situationen und äußere Einflüsse zu reagieren. Das ist eine sinnvolle und lebenserhaltende Funktion, die in Stresssituationen überlebenswichtig ist. Früher, als wir noch vor Säbelzahntigern fliehen mussten, war der &#8222;Flight Modus&#8220; beispielsweise eine sinnvolle Reaktion.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Heute jedoch wird sie viel zu oft durch weniger wichtige Reize aktiviert.<br>Zum Beispiel, wenn der Chef der auf die pünktliche Abgabe der Präsentation pocht. Oder die ständigen kleinen Routineaufgaben wie Bügeln, Waschen und Putzen, die uns mehr als nur auf die Nerven gehen. Oder rote Ampeln und langsam fahrende Mit-Verkehrsteilnehmer. Die alte Dame, die an der Kasse vor uns einen kleinen Schwatz begonnen hat, ohne sich um die lange Schlange hinter ihr zu kümmern.<br>Es gibt Tausende solcher alltäglichen Kleinigkeiten, die wir als Stresssituationen wahrnehmen. Das liegt daran, dass unser vegetatives Nervensystem wie eine zum Reißen gespannte Violinenseite ist und wir in unserer hektischen Zeit einfach vergessen, auch die Ruhephasen einzubauen und diese zu genießen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was wir aber zusätzlich oft weniger bewusst wahrnehmen, ist, was bei uns im Darm passiert, wenn wir Stress haben. Unsere Billionen Mitbewohner im Darm &#8211; auch Mikrobiom oder Darmflora genannt &#8211; geraten ebenfalls in Unruhe. Einerseits, weil die Verdauungsaktivitäten bei dauerhaftem Stress eingeschränkt sind und die Nahrung zu lange darin verweilt. Andererseits üben die bei Stress ausgeschütteten Hormone und Botenstoffe direkten Einfluss auf die Bakterien aus.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Die Diversität der Bakterienstämme im Darm leidet unter Stress.</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Durch das lange Verweilen der Nahrung im Darm werden Entzündungs- und Immunreaktionen ausgelöst. Dadurch sterben viele der „guten“ Bakterien und es entsteht Platz für die Vermehrung der „schlechten“. Diese unterhalten zusätzlich den Entzündungskreislauf und beeinträchtigen die Diversität im Darm.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die durch die Entzündungen langsam zerstörte Darmschleimhaut wird durchlässiger für Giftstoffe, Bakterien und Fremdstoffe (Allergene), die wiederum die Immunreaktion befeuern. Entzündungen können sich im ganzen Körper ausbreiten. Oft nicht wahrgenommen, sind sie als Silent Inflammation ein übler Alltagsbegleiter, der Einfluss auf viele unerwünschte Körperreaktionen und auf die mentale Gesundheit nimmt.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Unser Darm und das Mikrobiom kommunizieren direkt mit dem Gehirn: 90% der Datenübertragung laufen vom Darm ins Gehirn, nur 10% vom Gehirn in den Darm. Somit ist klar, dass sich Darmprobleme vehement auf unser Gehirn und unser seelisches Wohlbefinden auswirken können. Diese Kommunikationsschnittstelle wird als Darm-Hirn Achse bezeichnet.&nbsp;</p>



<h4 class="wp-block-heading">Warum also nicht die Darm-Hirn Achse nutzen, um unser Wohlbefinden zu steigern und Stress abzubauen?</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Und hier kommen wir nun zur Ernährung. Wie ernähren Sie sich denn in stressigen Zeiten?<br>Vielleicht einfach, schnell und umkompliziert?<br>Warum nicht unsere vielen fertigen Speisen und Gerichte nutzen? Die schnellen Backwaren, um die Ecke gekauft, die sich sogar wunderbar im Gehen und Fahren verspeisen lassen. Oder die Süßigkeiten und Softdrinks, die uns schnell Energie und Power verleihen sollen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Satt sind wir davon oft nie richtig. Und abends esse wir dann auch noch zu spät und zu viel. Das belastet unsere Verdauung und unser Mikrobiom zusätzlich. Denn mit den „leckeren“ Dingen, die wir heute schnell und einfach irgendwo fertig oder zügig verzehrfertig erhalten können, füttern wir unsere „schlechten“ Bakterien. Diese versorgen uns weniger mit den guten Stoffwechselprodukten für den Körper und die Seele.<br>Im Gegenteil: Sie verleiten uns sogar noch mehr, diese „ungesunden“ Nahrungsmittel zu verspeisen, weil sie ja von uns „gefüttert“ werden wollen . Und diese Nahrungsmittel können sie sehr erfolgreich, eben über diese Darm-Hirn Achse, in unserem Gehirn bestellen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Was wäre, wenn wir unsere Ernährung so gestalten würden, dass wir nur die „guten“ Wegbegleiter im Darm pflegen?</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Das können wir auch beispielsweise mit ausreichender Ballaststoffzufuhr erreichen, da Ballaststoffe die Nahrung dieser Bakterien darstellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die <a href="https://www.efsa.europa.eu/de/press/news/nda100326" target="_blank" rel="noreferrer noopener">EFSA</a>, die Europäische Behörde für Lebensmittel, empfiehlt 25 Gramm am Tag und stellt klar, dass eine Erhöhung dieser Vorgabe einen deutlichen positiven Einfluss auf typische metabolischen und Herz-Kreislauf-Erkrankungen hat. (Anmerkung: Eine Erhöhung dieser Vorgabe hat aber auch generell einen positiven Einfluss auf das Wohlbefinden und die Verdauung).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch eine Ernährung, die reich an Omega 3 Fettsäuren, Vitaminen und Mineralien ist, trägt zu einer guten Versorgung des Mikrobioms bei und wirkt zudem entzündungshemmend.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Und das führt uns nun in den Süden &#8211; zur mediterranen Ernährung&nbsp;</h4>



<p class="wp-block-paragraph">All diese wunderbaren Inhaltsstoffe sind in der mediterranen Küche zu finden. Dort finden sich weniger schnelle Kohlenhydrate und mehr komplexe Kohlenhydrate in Gemüse und Vollkornprodukten. Diese vorwiegend aus Gemüse, Obst, Nüssen, Samen, und Hülsenfrüchte bestehende Ernährung ist auch reich an Omega 3 Fettsäuren durch den Anteil an hochwertigem Olivenöl und ggf. Fisch und Meeresfrüchten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Ernährungsweise baut auf weniger Fleisch und Fleischerzeugnissen auf und sorgt somit zusätzlich für eine Entlastung der Verdauung. Entzündungen werden reduziert, die Diversität des Mikrobioms gefördert und natürlich die Produktion der wertvollen Stoffwechselprodukte der „guten“ Bakterien gesteigert. All dies kann uns zu mehr Entspannung und Leichtigkeit im Leben verhelfen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn Sie Ihre Ernährung umstellen und mehr Ballaststoffe und frisch verarbeitete Lebensmittel zu sich nehmen, ist natürlich Umsicht geboten. Hier sollten Sie es langsam angehen und Ihre Ernährung Schritt für Schritt in Richtung Wohlbefinden ausrichten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Natürlich hilft eine gute Ernährung alleine nicht, um den Stress in Ihrem Leben zu reduzieren. Daran können Sie mit einem erfahrenen kognitiven Verhaltenstherapeuten arbeiten. Ihren Körper können Sie jedoch mit der richtigen Ernährung entlasten und Ihre seelische Stabilität fördern.  <br>Wenn Sie mehr über diese Art der Ernährung erfahren möchten, dann kann ich Ihnen die Beratung und Kurse von <a href="https://vitalisimos.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Vitalisimos</a> &#8211; Dayana Matus empfehlen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Benötigen Sie eine Darmberatung oder eine kognitive Verhaltenstherapie? Dann sind Sie bei mir genau richtig. Hier geht es zur <a href="https://my.lemniscus.de/pss/867bf0f5-c6ab-4ad0-8a54-b580d5d3cae3" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Terminbuchung</a>.</p>



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		<title>Probiotika und Präbiotika. Und was sind eigentlich Postbiotika und Psychobiotika?</title>
		<link>https://trauer-wagemut.de/probiotika-und-praebiotika-und-was-sind-eigentlich-postbiotika-und-psychobiotika/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sabine Schmidt-Malaj]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Jul 2025 09:20:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bauchgefühl & Darmgeflüster]]></category>
		<category><![CDATA[Bauchgefühl]]></category>
		<category><![CDATA[Darmgesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Postbiotika]]></category>
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		<category><![CDATA[Wohlbefinden]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich stelle einfach mal die These auf: Probiotika hat jeder schon einmal gehört.Spätestens bei Joghurtwerbung glaube ich, oder? Da wird einem bei probiotischen Joghurtprodukten ja vielversprochen &#8211; ein gutes Bauchgefühl und ein aktives und gesundes Immunsystem.Schaut man aber jedoch genauer hin, so sind laut der Verbraucherzentrale den meisten dieser Produkte oft noch zusätzliche Vitamine beigesetzt.Damit [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Ich stelle einfach mal die These auf: Probiotika hat jeder schon einmal gehört.<br>Spätestens bei Joghurtwerbung glaube ich, oder?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Da wird einem bei probiotischen Joghurtprodukten ja vielversprochen &#8211; ein gutes Bauchgefühl und ein aktives und gesundes Immunsystem.<br>Schaut man aber jedoch genauer hin, so sind laut der <a href="https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/lebensmittel/kennzeichnung-und-inhaltsstoffe/lebensmittel-mit-speziellen-bakterienkulturen-frueher-probiotika-13937" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Verbraucherzentrale</a> den meisten dieser Produkte oft noch zusätzliche Vitamine beigesetzt.<br>Damit sind auch schon die Inhaltsstoffe gefunden, die dem Immunsystem gut tun.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Sind probiotische Joghurts also nicht gesund?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ich denke schon, dass sie einen positiven Einfluss haben. In vielen dieser Produkte sind weitere Milchsäurebakterien zugesetzt, die nicht zur Fermentation benötigt werden. Diese rechts- und linksdrehenden Milchsäurebakterien kommen meist noch lebend im Darm an und helfen uns eine ausgewogene Darmflora zu erhalten. Bei unbeworbenen Joghurtprodukten werden keine zusätzlichen aktiven Milchsäurebaktieren zugesetzt. Die Bakterien in solchen Joghurts können nach der Fermentation (also beim fertigen Joghurt) nicht mehr ganz so aktiv sein oder lebend im Darm ankommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Dass Probiotika im Darm gut wirken, haben hochwertige pharmazeutische Produkte bereits durch Studien nachgewiesen.&nbsp;</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Forschung in diesem Bereich wird auch immer besser und gezielter.<br>So weiß man heute nicht nur, dass Probiotika bei Verdauungsbeschwerden, dem Aufbau der Darmflora während einer Antibiotikatherapie oder bei entzündlichen Darmerkrankungen helfen können, sondern auch, dass sie einen wertvollen Beitrag für das Hautmikrobiom, das Lungenmikrobiom, die Genitalflora und, man mag es kaum glauben, auch für das Gehirn leisten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dass probiotische Joghurts hier einem gesunden Menschen ein besseres Bauchgefühl bescheren können, das ist bekannt. Ob sie im medizinischen Fall die Lösung sind, bezweifle ich allerdings. Tatsächlich weiß man laut der Verbraucherzentrale auch nicht, ob nicht auch ganz normale Joghurtprodukte eine ähnliche oder gleichbedeutende Wirkung zeigen. Auch diese sind auf natürliche Weise probiotische Produkte, da sie zur Herstellung ebenfalls Milchsäurebakterien benötigen. Das gilt auch für alle sonstigen fermentierten Produkte wie Käse, frisches Sauerkraut und weiteres fermentiertes Gemüse.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wir können uns sehr gut probiotisch ernähren</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Grundsätzlich können wir uns auch sehr gut ohne probiotische Produkte mit Probiotika versorgen. Unser Essen enthält, wie bereits beschrieben, oft den einen oder anderen Anteil an geeigneten Bakterienstämmen. Das gilt allerdings nur, wenn wir gezielt Lebensmittel wie Kimchi, Apfelessig, frisches Sauerkraut oder milchsauer vergorenes Gemüse wählen. Allerdings muss darauf geachtet werden, dass die Nahrungsmittel nicht pasteurisiert wurden. Denn das zerstört die lebenden Bakterien natürlich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Präbiotika sind ebenfalls wichtig für unsere Ernährung. Präbiotika, oder einfacher gesagt Ballaststoffe, finden sich vor allem in Vollkornprodukten, Hülsenfrüchten, Samen und Nüssen, sowie in zuckerarmem Obst und Gemüse.<br>Sie dienen den „guten“ Bakterien in unserem Darm als Nahrung. Wenn wir diese immer gut „füttern“, haben die „schlechten“ Bakterien weniger Chance, sich zu verbreiten. Die „guten“ Bakterien besetzen den Platz in und können mit den Ballaststoffen richtig aufblühen. Die Diversität, die für ein gesundes Mikrobiom wichtig ist, ist somit gesichert.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Dysbalancen in der Darmflora, machen eine gezielte Zufuhr von Probiotika wichtig</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Nur wenn unser Darm aus dem Gleichgewicht gerät, beispielsweise während einer Antibiotikatherapie oder durch eine dauerhaften ungesunde Ernährung mit zu wenig Ballaststoffe, zu viel Zucker oder andauerndem Stress, sind wir gut beraten unseren Darm wieder in die Balance zu bringen.<br>Das funktioniert am besten mit einer gezielten Darmtherapie, die auf Prä- und Probiotika setzt. Mit der Auswahl der richtigen Leitkeimstämme &#8211; die man bei guten pharmazeutischen Produkten an ihren genauen Bezeichnungen (Buchstaben- und Nummernsystem) erkennen kann &#8211; und den für die jeweiligen Stämme in Studien nachgewiesenen Indikationen kann das gute Bauchgefühl wiederhergestellt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei einer deutlichen Dysbiose &#8211; so heißt der Zustand eines stark beeinträchtigten Mikrobioms &#8211; können Probiotika noch zu heftig auf den Darm wirken. Dann sind Postbiotika gefragt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was sind eigentlich Postbiotika?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Postbiotika sind die nach dem „lebenden“ Keim (Wortstamm post = nach, biot- = Leben) kommenden Bestandteile oder Stoffwechselprodukte. Sie helfen dem Organismus auf sanfte Weise ohne gleich zu stark und manchmal überfordernd für den Darm einzugreifen.<br>Zu den Stoffwechselprodukten zählen beispielsweise die wertvollen kurzkettigen Fettsäuren, auch SCFA’s genannt, sowie Enzyme oder Peptide (Aminosäurenketten). Sie liefern wichtige Substanzen für den Körper und den Heilungsprozess. Bakterienbestandteile sind beispielsweise nicht mehr lebende Keime, die jedoch als inaktivierte Überreste einen positiven Einfluss auf die „guten“ lebenden Bakterien haben können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die kurzkettigen Fettsäuren, die unsere „guten“ Bakterien im Darm in ausreichender Zahl im gesunden Organismus produzieren, versorgen nicht nur die Darmschleimhautzellen, sondern diese dienen auch als Nahrung für unser Immunsystem im Gehirn.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Psychobiotika – das gute Bauchgefühl</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Und damit sind wir bei den Psychobiotika, die sich entscheidend auf unsere Stimmung und unser Wohlbefinden auswirken.<br>Die Bakterienstämme, die vorrangig diese kurzkettigen Fettsäuren &#8211; allen voran das Butyrat &#8211; produzieren, sind unsere „Stimmungsmacher“ aus dem Darm. Mit den guten Stoffwechselprodukten, zu denen auch das Tryptophan (in Anteilen) gehört, welches teilweise unsere Darm-Hirn-Schranke überwinden kann, werden unsere Abwehrzellen und unsere Serotonin- und Melatoninproduktion in unserem Gehirn bestens versorgt.<br>In Studien (Verweise siehe auch bei <a href="https://www.allergosan.com/de/blog/darmflora-und-hirnfunktion/"><strong>Allergosan</strong></a>) wurde gezeigt, dass es zu weniger Angst- und Panikattacken, sowie auch weniger depressiven Verstimmungen kommen kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wer sich ohnehin schon fit fühlt, kann sein Wohlbefinden mit Joghurt und Co aktiv stärken.<br>Wer jedoch bereits angeschlagen oder sogar krank ist, dem ist ein guter Darmtherapeut angeraten. Mithilfe von Stuhlanalysen und einer gründlichen Anamnese kann er Ihre Darmflora beurteilen und Ihnen eine individuell angepasste Therapie empfehlen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Hören Sie auf Ihren Bauch, wenn es um Ihre Gesundheit geht!</strong></p>
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		<title>Ruhe in der Bewegung finden – Wie Qigong eine Kraftquelle für den Alltag sein kann</title>
		<link>https://trauer-wagemut.de/ruhe-in-der-bewegung-finden-wie-qigong-eine-kraftquelle-fuer-den-alltag-sein-kann/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sabine Schmidt-Malaj]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Jul 2025 09:20:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alltagspower & Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Achtsamkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Balance]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Kraftquelle]]></category>
		<category><![CDATA[Qigong]]></category>
		<category><![CDATA[Stressmanagement]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Leben ist voller Hektik, Termine, Verpflichtungen und manchmal auch Stress. Nicht wahr? Manchmal fühlt es sich an, als würde uns der Alltag einfach überrollen, und wir verlieren dabei leicht unsere innere Balance. Doch was, wenn es eine Möglichkeit gäbe, inmitten all dieser Bewegung Ruhe zu finden? Eine Methode, die uns Kraft schenkt, uns zentriert [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Das Leben ist voller Hektik, Termine, Verpflichtungen und manchmal auch Stress. Nicht wahr? Manchmal fühlt es sich an, als würde uns der Alltag einfach überrollen, und wir verlieren dabei leicht unsere innere Balance. Doch was, wenn es eine Möglichkeit gäbe, inmitten all dieser Bewegung Ruhe zu finden? Eine Methode, die uns Kraft schenkt, uns zentriert und gleichzeitig sanft bewegt?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Kraft der Ruhe in der Bewegung – Was ist Qigong?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Qigong ist eine jahrtausendealte chinesische Praxis, die Körper, Geist und Seele in Einklang bringt. Es verbindet sanfte Bewegungen, Atemübungen und Meditation zu einer harmonischen Einheit. Dabei geht es nicht um Schnelligkeit oder Kraft, sondern um das bewusste Erleben des eigenen Körpers und das Finden von innerer Ruhe – auch in der Bewegung.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Warum gerade Qigong? – Die Balance zwischen Anspannung und Entspannung</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">In unserer schnelllebigen Welt neigen wir dazu, ständig in Aktion zu sein. Doch gerade darin liegt die Herausforderung: Wie können wir in der Bewegung Ruhe bewahren? Qigong zeigt uns, dass es genau darin liegt: In der bewussten, langsamen Bewegung, die uns lehrt, im Hier und Jetzt zu sein. Es ist eine Kraftquelle, die uns im Alltag stärkt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die wichtigsten Vorteile von Qigong im Alltag</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Stressabbau und innere Ruhe:</strong> Durch die sanften Bewegungen und die bewusste Atmung können wir den Alltagsstress loslassen und unsere innere Balance wiederfinden.</li>



<li><strong>Energie tanken:</strong> Qigong aktiviert die Lebensenergie (Qi) und sorgt für mehr Vitalität – ideal, um den Tag kraftvoll zu starten oder ihn entspannt ausklingen zu lassen.</li>



<li><strong>Körperliche Flexibilität und Balance:</strong> Die fließenden Bewegungen fördern die Beweglichkeit und das Gleichgewicht, was besonders im Alter eine große Rolle spielt.</li>



<li><strong>Mentale Klarheit:</strong> Die meditativen Elemente helfen, den Geist zu beruhigen und den Kopf frei zu bekommen.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Wie kann Qigong im Alltag helfen? – Kleine Kraftquellen für zwischendurch</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Gerade in stressigen Phasen oder bei kurzer Zeit kann eine kurze Qigong-Übungseinheit Wunder wirken. Schon wenige Minuten am Morgen, in der Mittagspause oder abends vor dem Schlafengehen können helfen, den Geist zu klären und den Körper zu entspannen. Es ist wie eine kleine Pause, die uns wieder aufladen lässt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Mein Tipp: Sanft starten und regelmäßig üben</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Du brauchst keine Vorkenntnisse oder viel Platz – einfach bequeme Kleidung und ein bisschen Zeit. Beginne mit kurzen Einheiten, vielleicht 10 Minuten am Tag, und steigere dich nach und nach. Die Regelmäßigkeit macht den Unterschied: So wird Qigong zu einer kraftvollen Begleiterin.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ruhe in der Bewegung – eine Einladung an dich</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn du das Gefühl hast, im Trubel des Lebens den Kontakt zu deiner inneren Ruhe verloren zu haben, lade ich dich ein, es mit Qigong zu versuchen. Es ist eine sanfte, kraftvolle Methode, die dich immer wieder in Balance bringt – egal, wie hektisch es wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Möchtest du mehr darüber erfahren oder gemeinsam mit mir in die Praxis eintauchen? Schaue gerne unter den <a href="https://trauer-wagemut.de/angebote/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Angeboten</a>, ob Du einen passenden Kurs bei mir findest. Ich begleite dich gern auf deinem Weg zu mehr Ruhe und Kraft im Alltag.</p>
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