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	<title>kognitiveVerhaltenstherapie Archive -</title>
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		<title>„Die Let-Them Theorie“ von Mel Robbins: Der Schlüssel zu deinem inneren Antrieb und einem gelasseneren Leben</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sonja Drolshagen]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Oct 2025 11:48:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alltagspower & Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Bücherwelten & Inspirationen]]></category>
		<category><![CDATA[5-Sekunden-Regel]]></category>
		<category><![CDATA[Akzeptanz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kennst du das Gefühl, wenn du weißt, dass du etwas ändern solltest, aber der innere Schweinehund einfach zu stark ist? Dieses ständige Zögern, das Aufschieben, das Gefühl, nicht genug zu sein? Mel Robbins hat mit ihrem Buch „Die Let-Them Theorie“ eine kraftvolle Botschaft für all jene, die endlich aus dem Stillstand ausbrechen wollen. Und das [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph"><br>Kennst du das Gefühl, wenn du weißt, dass du etwas ändern solltest, aber der innere Schweinehund einfach zu stark ist? Dieses ständige Zögern, das Aufschieben, das Gefühl, nicht genug zu sein? Mel Robbins hat mit ihrem Buch „Die Let-Them Theorie“ eine kraftvolle Botschaft für all jene, die endlich aus dem Stillstand ausbrechen wollen. Und das Beste daran? Es ist so einfach, dass es fast schon genial ist.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Der Moment, der alles verändert: Die 5-Sekunden-Regel.</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Stell dir vor, du hast einen inneren Schweinehund, der dich davon abhält, deine Träume zu verfolgen. Mel Robbins sagt: „Zähle rückwärts von fünf bis eins.“ Klingt simpel, oder? Aber genau das ist die Magie: Diese 5-Sekunden-Regel ist dein Werkzeug, um sofort zu handeln, bevor dein Gehirn dich mit Zweifeln und Ängsten blockiert. Sobald du bei „eins“ angekommen bist, musst du dich bewegen – egal ob du aufstehen, eine Entscheidung treffen oder eine Herausforderung angehen willst.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Warum funktioniert diese einfache Technik so kraftvoll?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Weil sie dein Gehirn umprogrammiert. Sie unterbricht den Kreislauf aus Zögern und Selbstzweifeln. Statt dich von Angst oder Unsicherheit lähmen zu lassen, setzt du einen kleinen, aber mächtigen Impuls. Das ist wie ein Knopfdruck, der dein inneres Feuer entfacht. Mel Robbins erklärt, dass unser Gehirn dazu neigt, den sicheren Weg zu wählen – doch genau hier setzt die 5-Sekunden-Regel an: Sie bringt dich dazu, den sicheren Weg zu verlassen und mutig den ersten Schritt zu gehen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Let them und Let me &#8211; Lass Sie und lass mich.</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn es um Gelassenheit geht, so denken wir immer, dass wir dies nur durch noch mehr Kontrolle und Perfektionismus erreichen können. Indem wir versuchen, Probleme zu vermeiden, Konflikten aus dem Weg gehen oder einfach unangenehme Situationen verlassen, wiegen wir uns in dem Glauben, dass dies Gelassenheit bringt. Auch das Schönreden der Situationen und Themen, die uns aus der Balance bringen, ist nur ein Zeichen, dass positives Denken nicht zur Lösung, ein gelasseneres Leben zu führen, beiträgt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mel Robbins sagt in ihrem Buch, dass dies nicht nur ein Trugschluss ist, sondern uns noch mehr unter Druck und Stress setzt. Indem wir versuchen alles zu kontrollieren und uns noch mehr anstrengen, geht es uns immer schlechter und die Gelassenheit könnte nicht weiter weg sein.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Und da kommt ihre Let-Them Theorie ins Spiel.</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Indem wir andere einfach lassen, holen wir, so sagt Mel, unsere Macht wieder zurück. Wir übergeben uns und unserer Entscheidungen oder Energie nicht anderen und deren Themen, die uns vielleicht triggern mögen oder nicht gut tun. So haben wir wieder Oberhand und können mit klarem Kopf entscheiden, was wir möchten. Das ist der andere Teil der Let-Them Theorie. Der „Lass mich“ Anteil, der immer dazu gehört. </p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Lass mich meine Gedanken beobachten und diese auf ihre Angemessenheit überprüfen. Sind sie für mich hilfreich? Wenn nein, dann passe ich sie an.</li>



<li>Lass mich entscheiden, was ich tun und wie ich reagieren möchte.</li>



<li>Lass mich Verantwortung für mich übernehme, wie ich mich fühlen möchte. </li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Außerdem, so schreibt Mel weiter, führt der „Lass mich“ Anteil dazu, dass wir auch im Zusammenleben mit anderen wieder ein Gleichgewicht herstellen. Lass Sie, soll nicht zu einer Erhebung meiner selbst über andere führen, sondern uns auf der gleichen Ebene mit diesen belassen. Wie eine Wippe, die ausbalanciert ist. &#8222;Lass Sie&#8220; und &#8222;Lass mich&#8220; &#8211; kein Machtspiel sondern eine gleichberechtigte, erwachsene Haltung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei heißt „Lass Sie“ nicht, sich von anderen Drangsalieren zu lassen. &#8222;Lass Sie&#8220; ist pure Akzeptanz dessen was ist. Und „Lass mich&#8220; ist die Verantwortung mir gegenüber, wie ich damit umgehen möchte.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Praktisch, kraftvoll, lebensverändernd.</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Das Tolle an „Die Let-Them Theorie“ ist, dass sie sofort umsetzbar ist. Du brauchst keine teuren Kurse, keine komplizierten Methoden. Es reicht, dir bewusst zu machen, wann du zögerst, und dann beispielsweise die 5-Sekunden-Regel anzuwenden. Ob beim Aufstehen am Morgen, beim Anruf bei einem wichtigen Kontakt oder beim Start eines neuen Projekts – diese Technik ist dein ständiger Begleiter.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">In Situationen, in denen du merkst, dass du aus deinem inneren Gleichgewicht gerissen wirst, wendest du einfach „Lass Sie“ an. &#8222;Lass Sie&#8220;, verhilft dir wieder Ruhe in Dein System zu bringen. Wieder deine eigene Kraft zurück zu holen und entspannter zu entscheiden, was du für dich ändern kannst, damit es dir wieder gut geht. Das ist der „Lass mich“ Anteil.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Fazit: Dein Leben in deiner Hand.</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn du das Gefühl hast, festzustecken, nicht voranzukommen oder immer wieder in alten Mustern zu verharren, dann ist „Die Let-Them Theorie“ deine Anleitung zu mehr Mut und Selbstbestimmung. Es ist nicht nur die Kontrolle über dein Leben zurückzugewinnen, sondern auch wieder mehr Gelassenheit zu entwickeln.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Bist du bereit, den ersten Schritt zu machen? Dann zähle von 5 rückwärts und wende „Lass Sie“ und „Lass mich“ an.</h4>
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		<title>Wenn die Tage düster sind</title>
		<link>https://trauer-wagemut.de/wenn-die-tage-duester-sind/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sabine Schmidt-Malaj]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Jul 2025 09:19:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Innere Balance & Lebensfreude]]></category>
		<category><![CDATA[Balance]]></category>
		<category><![CDATA[kognitiveVerhaltenstherapie]]></category>
		<category><![CDATA[LichtUndSchatten]]></category>
		<category><![CDATA[Mut]]></category>
		<category><![CDATA[Resilienz]]></category>
		<category><![CDATA[REVT]]></category>
		<category><![CDATA[Wachstum]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine Patientin sagte in einem Therapiegespräch zu mir: „Es geht mir schon so viel besser die meiste Zeit. Wenn nur die düsteren Tage jetzt nicht noch schwerer auf mir lasten würden!“ Zuerst fragte ich sie, warum sie sich so belastet fühlt, wenn die Tage nicht so hell und freundlich sind, wie sie es erwarte. Sie [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Eine Patientin sagte in einem Therapiegespräch zu mir: „Es geht mir schon so viel besser die meiste Zeit. Wenn nur die düsteren Tage jetzt nicht noch schwerer auf mir lasten würden!“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zuerst fragte ich sie, warum sie sich so belastet fühlt, wenn die Tage nicht so hell und freundlich sind, wie sie es erwarte. Sie meinte, dass sie ja jetzt wüsste, wie sich gute Tage anfühlen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Darauf hin stellte ich die entscheidende Frage: „Erwarten Sie, dass fortan jeder Tag positiv und hell sein muss?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Selbstverständlich erfolgte umgehend die Antwort: „Nein, natürlich nicht. Das gibt es ja nicht.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Also“, so fragte ich, „warum darf es dann keine düstere Tage bei Ihnen im Leben geben?“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wer kennt Sie nicht, die düsteren Tage?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ich für meinen Teil glaube, dass es keinen Menschen auf der Welt gibt, der nicht bereits solche Tage erlebt hat: Eine schwarze Wolke hängt über einem, während die Sonne um die Wolke herum scheint.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Egal was ich tue oder unternehme, die Wolke scheint zu folgen. Ganz penetrant und lästig.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Irgendwann gebe ich auf und lasse mich pudelnass regnen. Es hat ja sowieso keinen Sinn etwas ändern zu wollen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Für mich scheint die Sonne nicht.</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Und da stehe ich, tropfnass bis auf die Haut und zerfließe in Selbstmitleid.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Warum geht es anderen besser als mir?<br>Da drüben die Nachbarin, die hat nicht diese Probleme mit den Arbeitskollegen und dem Chef.<br>Die Freundin, die sich nicht mit den drückenden Sorgen einer Selbständigkeit herumschlagen und sich abrackern muss, wie sie die nächste Rechnung bezahlen soll.<br>Der Kumpel, der nicht diese zermürbenden wiederkehrenden Rückenschmerzen hat und deren sich kein Arzt dieser Welt mehr annimmt.<br>Die Schwester, die nicht unter einer solchen Einsamkeit wie ich leidet. Sie hat ja all die Freude und Freunde für sich gepachtet.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Diese Gedanken sind für einen an den schlechten Tagen real.</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Sich als Opfer zu fühlen, das fällt uns einfach und ist auch eine naheliegende Reaktion auf eine Welt, die uns nicht fair und gerecht erscheint. Manchmal sind wir auch Opfer, ganz real.<br>Wenn die Arbeitskollegen mobben. Wenn die Nachbarschaft hinterrücks über einen lästert. Wenn der Kumpel die besten Chance, die man ihm anvertraut hat, einfach so wegschnappt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber hilft uns die Opferrolle weiter, wenn wir wieder aus diesem schwarzen Loch herauskommen wollen, das uns immer mehr in die Tiefe zu ziehen droht?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich glaube nicht.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine schöne Weisheit von Frau Dr. Edith Eger (eine meiner Lieblingspsychologinnen und Ausschwitz-Überlebende) lautet in Kurzfassung: Willst Du Opfer oder Überlebender sein? Du hast die Wahl.<br>(Im Übrigen auch eines meiner Leitmotive).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sie meinte auch, dass man sich oft nicht bewusst ist, dass man aus der Opferrolle auch schnell in die Täterrolle wechseln kann. Ich denke, das ist nicht unbedingt erstrebenswert.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Willst Du Opfer oder Überlebender sein? Du hast die Wahl!</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Beim Gespräch mit meiner Patientin ist mir auch die Opferrolle eingefallen, die wir oft für uns selbst festhalten. Denn das ist eine Wahl. Opfer sein, das kann man nicht immer unbedingt verhindern, doch Edith Eger sagt, dass wir alle die Wahl haben , ob wir diese Opferrolle annehmen und uns somit selbst einsperren (gedanklich) oder nicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Meine Patientin hat mir tatsächlich auf meine Frage, warum es keine düsteren Tage geben darf, geantwortet: &#8222;Weil ich diese nicht will.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei der Rational-emotiven Verhaltenstherapie geht es darum, irrationale und vor allem absolutistische Forderungen ans Leben aufzudecken und diese dann kognitiv umzustrukturieren. So wird der Druck herausgenommen und die Irrationalität, also das unangemessene Denken in ein rationales, also hilfreiches, angemessenes und zielführendes Denken gewandelt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Nur weil ich etwas nicht möchte, heißt das nicht, dass es so sein muss. Manchmal (oder vielleicht ziemlich häufig) geht ein Wunsch einfach nicht in Erfüllung.&nbsp;</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das galt es nun in der Therapie miteinander zu erarbeiten. Und vor allem die Erkenntnis, dass diese unangemessenen Gedanken zu einem ungesunden Gefühl, in ihrem Fall die Depression, führen. Und nicht, wie ursprünglich angenommen, die düsteren Tage.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Und manchmal, so kam im weiteren Gespräch heraus, braucht es auch die düsteren Tage, um die hellen Tage wieder zu schätzen!</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Professionelle Hilfe um diese gesündere Denkweise zu erlernen, finden Sie bei einem ausgebildeten REVT Therapeuten in Ihrer Nähe oder Sie vereinbaren einen Termin bei mir in der Praxis.</p>
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