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	<title>Perfektionismus Archive -</title>
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	<title>Perfektionismus Archive -</title>
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		<title>Gut genug war nie das Problem – Perfektionismus schon</title>
		<link>https://trauer-wagemut.de/gut-genug-war-nie-das-problem-perfektionismus-schon/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sonja Drolshagen]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Feb 2026 09:45:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bücherwelten & Inspirationen]]></category>
		<category><![CDATA[Innere Balance & Lebensfreude]]></category>
		<category><![CDATA[Achtsamkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Belastung]]></category>
		<category><![CDATA[gutgenug]]></category>
		<category><![CDATA[kognitive Verhaltenstherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Muss]]></category>
		<category><![CDATA[Perfektionismus]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstwert]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Perfekt. Ein Wort, das wir ständig hören. In der Werbung, auf Social Media, im Job, im Familienleben.Alles soll stimmen. Alles soll rund sein. Alles soll „passen“. Darüber habe ich vor Kurzem bereits in einem Blogbeitrag geschrieben.Es ist mir jedoch so wichtig, dass ich hier noch einmal darauf zurückkommen möchte. Inspiriert dazu hat mich ein Buch [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://trauer-wagemut.de/gut-genug-war-nie-das-problem-perfektionismus-schon/">Gut genug war nie das Problem – Perfektionismus schon</a> erschien zuerst auf <a href="https://trauer-wagemut.de"></a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h3 class="wp-block-heading">Perfekt.</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Wort, das wir ständig hören. In der Werbung, auf Social Media, im Job, im Familienleben.<br>Alles soll stimmen. Alles soll rund sein. Alles soll „passen“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Darüber habe ich vor Kurzem bereits in einem Blogbeitrag geschrieben.<br>Es ist mir jedoch so wichtig, dass ich hier noch einmal darauf zurückkommen möchte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Inspiriert dazu hat mich ein Buch – dazu aber später mehr.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Perfekt</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Und irgendwie scheint es bei allen anderen auch zu funktionieren. <br>Sie haben ihre Ziele klar vor Augen.<br>Sie wirken souverän, strukturiert, erfolgreich.<br>Sie machen keine Fehler – zumindest keine sichtbaren.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Und Ich?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich gebe mir Mühe. Ich strenge mich an. Ich denke nach. Viel.<br>Und trotzdem bleibt dieses nagende Gefühl:<strong> Es reicht noch nicht</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Noch nicht gut genug.<br>Noch nicht ordentlich genug.<br>Noch nicht richtig.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Perfektionismus – wenn das Streben zur Belastung wird</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Perfektionismus wird oft missverstanden.<br>Er klingt nach Ehrgeiz, nach Disziplin, nach Qualität. Und ja – es gibt ihn, den &#8222;positiven Perfektionismus&#8220;.<br>Er setzt sich hohe Ziele, ohne sich selbst dabei zu zerfleischen.<br>Er darf Fehler machen, lernt daraus und geht weiter.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch viel häufiger begegnet mir in meiner Praxis eine andere Form: der <strong>antreibende, angstbesetzte Perfektionismus</strong>.<br>Er lebt von „Ich muss“. Ich muss funktionieren. Ich muss leisten. Ich darf mir keinen Fehler erlauben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die eigenen Wünsche, Bedürfnisse und Träume?<br>Bleiben oft auf der Strecke.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Stattdessen: Kontrolle. Vergleich. Selbstkritik.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Der stille Preis der Perfektion</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Perfektionisten investieren viel.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zeit. Energie. Verantwortung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und hungern gleichzeitig – nach Freude, Leichtigkeit und innerer Ruhe.<br>Sie fühlen sich verantwortlich für alles.<br>Für Harmonie. Für das Gelingen. Für das Wohl anderer.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und scheitern zwangsläufig an dieser unmöglichen Aufgabe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zurück bleiben Schuldgefühle, Frust, Wut – oft gegen sich selbst gerichtet.<br>Manchmal auch gegen andere. Beziehungen leiden. Im Job entsteht Druck.<br>Der Körper reagiert – mit Erschöpfung, Anspannung, Schlaflosigkeit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und das Bittere daran:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zufriedenheit stellt sich trotzdem nicht ein.</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading">„Gut genug“ – kein Aufgeben, sondern ein Wendepunkt</h3>



<p class="wp-block-paragraph">In dem Buch „Mir reicht’s!“ von Elisabeth Gummesson und Kerstin Schöps wird ein zentraler Perspektivwechsel beschrieben:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nicht weniger Anspruch – sondern <strong>realistischere Ansprüche</strong>. <br>Nicht Stillstand – sondern <strong>Etappen</strong>.<br>Nicht Perfektion – sondern <strong>Trennung von Leistung und Selbstwer</strong>t.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Gut genug“ heißt nicht: egal.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es heißt: <strong>menschlich</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich darf entscheiden, was für &#8222;mich&#8220; gut genug ist.<br>Heute. In diesem Kontext. Mit diesen Ressourcen.<br>Und ich darf mich dabei ernst nehmen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Selbstwert statt Selbstoptimierung</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Viele Perfektionisten kämpfen nicht mit mangelnder Disziplin – sondern mit einem <strong>verletzlichen Selbstwertgefühl</strong>.<br>Wenn mein Wert davon abhängt, wie gut ich funktioniere, wie andere mich bewerten oder ob ich alles richtig mache, dann wird das Leben eng.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein stabiles Selbstwertgefühl hingegen erlaubt mir:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Fehler als Erfahrung zu sehen</li>



<li>Kritik auszuhalten, ohne mich zu entwerten</li>



<li>mich zu freuen – für mich und für andere</li>



<li>Grenzen zu setzen, ohne Schuldgefühle</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Genau hier setzt die <strong>Rational-Emotive Verhaltenstherapie (REVT)</strong> an.<br>Sie hilft, die vielen inneren „Müssen“-Sätze zu erkennen und durch hilfreichere, realistischere Gedanken zu ersetzen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Und jetzt?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht erkennst du dich in einigen Zeilen wieder.<br>Vielleicht merkst du, wie anstrengend dein innerer Anspruch geworden ist.<br>Oder wie sehr du dich selbst unter Druck setzt – obwohl du längst genug gibst.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dann darfst du innehalten. Und dir erlauben, hinzuschauen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine begleitete, wertschätzende Bestandsaufnahme kann hier sehr entlastend sein.<br>In meiner&nbsp; Praxis unterstütze ich Menschen dabei, ihren Perfektionismus zu verstehen – und ihn Schritt für Schritt in etwas Dienlicheres zu verwandeln.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nicht perfekt. Aber stimmig.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Und manchmal beginnt genau dort etwas sehr Heilsames.</h3>
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		<title>Perfetto &#8211; Perfektionismus wohin wir schauen</title>
		<link>https://trauer-wagemut.de/perfetto-perfektionismus-wohin-wir-schauen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sonja Drolshagen]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Jan 2026 11:46:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Innere Balance & Lebensfreude]]></category>
		<category><![CDATA[Albert Ellis]]></category>
		<category><![CDATA[kognitive Verhaltenstherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Perfektionismus]]></category>
		<category><![CDATA[REVT]]></category>
		<category><![CDATA[Vergleich]]></category>
		<category><![CDATA[Verhaltenstherapie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Egal, ob in der Werbung im Fernsehen, im Internet, in Zeitschriften oder auf Werbeplakaten. Überall wird uns eine perfekte Welt vorgegaukelt. Eine ganze Kaffeemaschinen-Serie wurde „Perfecta“ genannt und ein Gebäckhersteller findet, dass der Genuss zum Kaffee nur „Perfetto“ ist, wenn er genau mit ebendiesem genossen wird. Wohin wir auch schauen, alles scheint „perfekt“ zu sein. [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Egal, ob in der Werbung im Fernsehen, im Internet, in Zeitschriften oder auf Werbeplakaten. Überall wird uns eine perfekte Welt vorgegaukelt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine ganze Kaffeemaschinen-Serie wurde „Perfecta“ genannt und ein Gebäckhersteller findet, dass der Genuss zum Kaffee nur „Perfetto“ ist, wenn er genau mit ebendiesem genossen wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wohin wir auch schauen, alles scheint „perfekt“ zu sein. Von den Models bis hin zu den Stars und Sternchen.<br>Okay, die waren ja schon immer perfekt, oder nicht?<br>Aber was ist mit den Menschen in den sozialen Medien, die perfekte Momente posten? Die perfekten Körper und Styling-Tipps haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei jedem anderen scheint alles perfekter zu laufen als bei mir.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Und ich?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Weder habe ich die perfekten Maße, noch passen mir die coolen Klamotten so, wie ich sie am Model oder auf Instagram gesehen habe.<br>Auch mein Zuhause ist nicht perfekt. Die Geräte sind schon viele Jahre alt und meine Einrichtungsgegenstände sind nicht mehr zeitgemäß.<br>Auch meine Urlaubsziele entsprechen nicht dem neuesten Hype. Im Vergleich zu Werbung und dem, was ich im Internet gezeigt bekomme, scheint meine Welt einem früheren Zeitalter anzugehören.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Und da liegt der Hase begraben &#8211; Im Vergleich!</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Wir vergleichen uns ständig mit anderen. Jedes Detail wird dabei abgeglichen und einer unterbewussten Prüfung unterzogen.<br>Die Frau im Video hat ein wunderschönes Gesicht. „Da kann ich noch so viel von dem Make-up auftragen, das sie mir vorschlägt. So werde ich nie aussehen.“<br>Der Mann mit dem Waschbrettbauch aus der Werbung für Aufstrich hat einfach bessere Gene.<br>Die coole Couch aus der Wohnzeitschrift ist viel schöner als mein durchgesessenes Sofa.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Aber mit was vergleichen wir uns eigentlich?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Manches, was wir als Vergleichsbasis heranziehen, sind Momentaufnahmen.<br>In den Medien werden immer nur die „perfekten” Momente gezeigt. Von 100 Bildern eines Motivs schafft es vielleicht nur eines in die Werbung oder in den Beitrag.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch die Nachbearbeitung der angeblich „perfekten“ Bilder ist ein großer Bluff, dem wir in unserem Vergleich unterliegen. Vielleicht ist die Haut im Gesicht leicht gerötet oder der Oberarm hat nicht die richtigen Maße. Schwups, schon ist es dem aktuellen Schönheitsideal entsprechend überarbeitet und „perfekt“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was ist mit den vielen Fake-Fotos? Zum Beispiel die künstlichen Plastikgerichte auf einem Teller, die uns das perfekte Dinner zeigen sollen. Oder mit Haarspray und Co. aufgepimpte Pflanzen, die angeblich nur so vor Gesundheit und prallen Farben strotzen. Oder der aufgebrushte Waschbrettbauch und die perfekt geschminkten Gesichtszüge, die Doppelkinn und Co. einfach wegzaubern. Von KI Perfektionismus will ich hier gar nicht reden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wo bleibt hier das echte Leben?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Mit „echt“ meine ich, wie diese Dinge im echten Leben aussehen würden. In der Regel nicht so, wie es den Anschein hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Vergleich mit den oben genannten Momenten oder optimierten Darstellungen ist nicht realistisch. Wenn wir uns dessen bewusst sind, sieht unser Leben und unser Umfeld vielleicht gar nicht so schlecht aus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber auch der Vergleich mit realen Dingen – beispielsweise der alten mit der neuen Couch – ist eine Perfektionsfalle, in die wir tappen, wenn wir den Vergleich mit Besserem, Schönerem und Neuerem ziehen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Der Vergleich nach „oben“ ist nicht immer günstig!</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Erfahrungsgemäß vergleichen wir uns eher mit Dingen, die wir aktuell nicht haben oder für die wir die entsprechenden Fähigkeiten oder Ressourcen nicht mitbringen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es geht immer „höher“, „weiter“, „schneller“ und „schöner“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Tatsächlich spricht meiner Meinung nach nichts dagegen, sich Motivationsschübe aus dem „Vergleich nach oben“ zu holen. Das sind Impulse, die ich vielleicht noch nicht in meinem Leben beachtet oder gesehen habe. Aber am Ende ist dies kein Vergleich, sondern eine Inspiration. Zumindest sollten wir darauf achten, dass es auch nur dabei bleibt. Was ich damit mache, ist entscheidend.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn ich meinen eigenen Weg suche und gehe, darf ich mich gerne im Äußeren umsehen. Aber dann mache ich genau das, was zu mir passt und mir guttut. Verlasse ich diesen Weg und mein Bauchgefühl, sinkt auch schnell meine Stimmung auf den Nullpunkt. Ich werde nie so sein wie andere.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Glücklicherweise natürlich nicht!</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading">Wenn wir uns schon vergleichen müssen, dann bitte nur mit uns selbst.</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ich finde es toll, dass wir alle unterschiedlich sind. Jeder ist auf seine Weise „unperfekt”. Und das ist auch gut so. Eine Welt, in der alles perfekt ist, gibt es nicht. Natürlich dürfen wir immer an unserer Selbstentwicklung arbeiten. Was mir, meinen Neigungen und meiner Entwicklung hin zu Zufriedenheit und Wohlbefinden dient, empfehle ich sogar, weiter auszubauen. Dabei handelt es sich nicht um ein Wettrüsten mit anderen, sondern um ein Wachstum, das ausschließlich auf eigenen Werten und Maßstäben basiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Und hier kommt das Entscheidende:</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn überhaupt, dann vergleiche ich mich nur mit mir selbst und frage mich, wo ich zum Beispiel vor einem Jahr gestanden habe. Ich frage mich, welche Entwicklungssprünge ich gemacht habe und wo ich meinen Zufriedenheits- und Wohlbefinden-Level ausbauen oder verbessern konnte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber auch ohne Weiterentwicklung und Ausbau kann ich zufrieden sein, wenn es mir gut geht und ich mich genau richtig und wohl fühle, wo ich gerade bin. Wer sagt, dass ich ständig an mir arbeiten muss?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das erinnert mich stark an die kognitive Verhaltenstherapie nach Albert Ellis (REVT). Dabei geht es darum, die vielen „Müssen-Anforderungen” in unserem Leben zu erkennen und in hilfreichere und angemessenere Gedanken umzuwandeln.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das „Müssen” setzt uns so sehr unter Druck und entsteht oft durch den Blick auf den scheinbaren „Perfektionismus” in unserer Umwelt. Noch schlimmer ist es, wenn ich diesen zu meiner Norm gemacht habe. Wenn ich ihn zu einem meiner „Werte” im Leben gemacht habe.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ist das wirklich erstrebenswert?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ich achte immer wieder auf meinen Zufriedenheits- und Wohlbefindenslevel und vergleiche ihn mit meinen selbst auferlegten Ansprüchen. So entdecke ich schnell, ob ich wieder in die Vergleichsmentalität mit dem Äußeren oder die absolutistische „Ich muss“-Strategie verfallen bin.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie geht es dir mit dem „Perfektionismus“ im Äußeren oder vielleicht sogar in deinem Inneren?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Abhilfe kann hier tatsächlich eine geführte „Bestandsaufnahme” mit einem erfahrenen Therapeuten oder Coach sein. Natürlich empfehle ich die REVT. Sie hilft uns, wenn wir selbst nicht mehr weiterkommen oder uns in unseren Anforderungen an uns selbst zu sehr verstrickt haben. Termine dafür gibt es natürlich auch in meiner Praxis. (<a href="https://my.lemniscus.de/pss/867bf0f5-c6ab-4ad0-8a54-b580d5d3cae3">zur Terminbuchung</a>).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Perfektionismus und der Vergleich sind meiner Meinung nach eine der schlimmsten Angewohnheiten unserer Gesellschaft – und ich erliege ihnen hin und wieder auch.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In solchen Fällen darf auch ich mir sagen:</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ich bin nicht perfekt.</h3>
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